Derivative Internet-Stellenmärkte auf dem Vormarsch

Während die großen Stellenmärkte permanent an Kunden verlieren, gehören die "kleinen" zielgruppenspezifischen Stellenmärkte zu den Gewinnern. Entscheidend ist der derivative Nutzen dieser Märkte. Das klassische Anzeigengeschäft ist nicht mehr das was ein Kunde erwartet. Ein regionales Gespür des Dienstleisters, branchenspezifische Kenntnisse oder Berufsgruppenspezialisten sind mehr denn je gefragt. Eine Unterstützung und persönliche Services, die über das klassische Anzeigenposting und eine Verbreitung des Angebotes im Internet hinaus gehen Liegen dabei im Trend.

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Frankfurt/ Main (pte, 22. Mai 2003 16:25) - Eine überwiegende Mehrheit der Jobsuchenden in Deutschland informiert sich über Stellenangebote zuerst im Internet. 61 Prozent wählen als ersten Schritt den Weg über Online-Jobportale, gefolgt von 35 Prozent, die sich zuerst auf der Unternehmenshomepage über Stellenangebote informieren. Beinahe zwei Drittel der Jobsuchenden nutzen "häufig" oder "sehr häufig" Jobportale und Internet-Stellenmärkte. Nur 52 Prozent geben diese Häufigkeit bei Stellenanzeigen in Printmedien an, 34 Prozent bei Unternehmenshomepages. Das sind die aktuellen Ergebnisse einer Online-Befragung des Online-Karriereplattform Monster Deutschland http://www.monster.de gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Goethe-Universität http://www.uni-frankfurt.de in Frankfurt am Main. An der über zwei Wochen laufenden Befragung nahmen insgesamt 6.239 User teil.

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Bei der Effektivität liegen die drei für die Arbeitsplatzsuche genutzten Quellen nahezu gleichauf: Jeweils rund 44 Prozent schätzen ihre Chancen auf diesem Wege eine Stelle zu finden "hoch" oder "sehr hoch" ein. Personalberater bzw. Headhunter werden mit einer Effektivität von rund 35 Prozent bewertet, dicht gefolgt von Empfehlungen von Bekannten mit rund 34 Prozent. Kaum als effektiv bewertet werden Job- und Kontaktmessen, Firmen-Workshops und Zeitarbeitsfirmen. Eindeutiges Schlusslicht bei der Effektivitätsbewertung ist jedoch das Arbeitsamt: Zwei Drittel geben an die Vermittlungsleistung der Arbeitsämter "gering" oder "sehr gering" zu schätzen. Ebenso viele nehmen diese Dienste "selten" oder "nie" in Anspruch.

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